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Bänkliraub (updated)

Meier Karl 27.06.2017

Am 9. März sind plötzlich ohne irgend eine Inforamation sechs der acht beliebten Bänkli an der Hohfurristrasse vom Stadtgrün Winterthur abgebaut worden.

Der Vorstand des WüF hat sofort reagiert und von der zuständigen Stelle Auskunft verlangt.

Auf die unbefriedigende Antwort wurden vom Vorstand weitere Schritte beschlossen. So soll durch einen Leserbrief die breite Öffentlichkeit informiert werden. Der Leserbrief wurde zwar nicht veröffentlicht aber er hat zu einem redaktionellen Breitrag im Landboten und Tagesanzeiger geführt.

Felix Landolt stellte anlässlich der Fragestunde im Gemeinderat die Frage über den Nutzen dieser Aktion.

Die Antwort von Josef Lisibach: Pro Bank spart die Stadt Fr. 250.- pro Jahr, ergibt bei 40 abmontierten Bänken Fr. 10'000.-. Andere Einsparungen wurden getroffen, was insgesamt Fr. 300'000.- ergibt. Betreffend Kommunikation wurde offenbar eine Medienmitteilung im Januar 2017 erstellt, aber nicht versandt. Im Interview mit Tele Züri hob ich insbeondere hervor, dass die Schenkelwiese eine Planung der Stadt ist und die demontierten Bänke integraler Bestandteil davon.

Wäre interessant zu wissen wie die Stadt auf diese Zahl kommt. Pro Woche einmal abstauben zu 5 Franken?

Spannend ist, dass auf der Webseite von Stadtgrün das Bänklisponsoring angeboten wird, dort aber für die Pflege der Bänke offensichtlich 55 Franken pro Jahr reichen!?

Bänklisponsoring bei Stadtgrün

Am 30. März und 1. April erschienen im Landboten einige Leserbriefe, die für sich selber sprechen!

Tatsächlich haben die Wülflinger Unternehmer Norbert Albl und Peter Lyner zwei der Bänkli wieder aufstellen lassen, was uns vom WüF sehr freut.

Private sponsern Bänkli.pdf

Was uns weniger freut ist, dass mit der neuen Möglichkeit, Bänkli auch in der Stadt und nicht nur am Waldrand zu sponsern, die Kosten für das Sponsoring um sage und schreibe auf mehr als das Vierfache auf 300 Franken pro Jahr angestiegen sind. Dies, obwohl die Kosten für die Stadt angeblich nur 250 Franken betragen.